Praxisbeispiel

Invite KI – Kurseinheit zu generativer KI und wissenschaftlichem Schreiben

Lehrende
Martina Gerhardt, Dorothea Warneck
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Format | Modus

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Invite KI ist eine 90-minütige Kurseinheit zu generativer KI und wissenschaftlichem Schreiben. Sie kombiniert die Vermittlung theoretischer Grundlagen mit einer praktischen Übungsphase. Mit Hilfe eines Modulhandbuchs sowie einer begleitenden Präsentation können Lehrende oder Mitarbeitende des Third Space im Rahmen einer Lehrveranstaltungseinheit Studierenden die grundlegende Funktionsweise textgenerativer KI-Modelle sowie deren reflektierte und nachhaltige Nutzung im Kontext wissenschaftlicher Arbeiten vermitteln. Die Kurseinheit richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und -semester.
Um den unterschiedlichen Vorkenntnissen der Teilnehmenden Rechnung zu tragen, stehen für den theoretischen Teil zwei Varianten zur Auswahl: eine Basis- und eine Fortgeschrittenenvariante, die jeweils eine entsprechende Anpassung der Kursinhalte ermöglichen.

Herausforderung in der Lehre

Die Nutzungsmöglichkeiten generativer KI haben weitreichende Auswirkungen auf den Bildungsbereich, insbesondere an Hochschulen und Universitäten. Umfragen belegen eine zunehmende Nutzung generativer KI-Tools durch Studierenden. Oft erfolgt die Nutzung dieser Technologien ohne ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise (text)generativer KI-Modelle und der damit verbundenen Einschränkungen. Dieses Grundlagenwissen ist aber notwendig, um (generative) KI-Tools sinnvoll, gewinnbringend und auch kritisch zu verwenden.

Ziele Ihres Praxisbeispiels

Studierende erwerben ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise von textgenerativen KI-Chat-Bots sowie der Chancen und Risiken, die mit ihrem Einsatz beim wissenschaftlichen Schreiben verbunden sind. Darüber hinaus werden wichtige Aspekte wie Urheberrecht und Datenschutz sowie die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung generativer KI an der eigenen Hochschule thematisiert.
Durch praktische Übungen zu einer lehrveranstaltungsbezogenen Aufgabenstellung und die gemeinsame Reflexion der generierten Ergebnisse wird eine kritische und nachhaltige Nutzung von textgenerativer KI gefördert.
Durch die Einbindung in eine Lehrveranstaltung wird sichergestellt, dass alle beteiligten Studierenden das notwendige Grundlagenwissen erwerben, gegebenenfalls vorhandene Hemmschwellen und Unsicherheiten überwinden und erste Ideen entwickeln, wie sie textgenerativen KI-Tools sinnvoll für sich nutzen können.

Voraussetzungen für die Umsetzung

Die Kurseinheit ist so konzipiert, dass sie im Rahmen einer 90minütigen Lehrveranstaltungseinheit durchgeführt werden kann. Für die Durchführung werden ein Beamer oder ein Smartboard sowie mobile Endgeräte benötigt. Die durchführende Person und ein Teil der Studierenden sollte über eine Zugangsmöglichkeit zu textgenerierenden KI-Tools verfügen.
Vor der Durchführung der Kurseinheit muss der Foliensatz um die hochschul- bzw. fachbereichsspezifischen Regelungen zur Nutzung generativer KI und eine lehrveranstaltungsbezogene Aufgabenstellung ergänzt werden.

Vorgehensweise

Material zum Praxisbeispiel

Ihre Anregung oder Frage

Wir wünschen uns, dass die Praxisbeispiele kritisch betrachtet, genutzt und weiterentwickelt werden und damit lebendig bleiben. Nutzen Sie deshalb die Kommentarfunktion, um Ihre Einschätzung zum vorliegenden Praxisbeispiel zu geben. Teilen Sie Ihre Erfahrungen in der Umsetzung oder verweisen Sie auf ähnliche didaktische Methoden (bitte mit Referenzen oder Links). 

Ihre Einschätzung wird zunächst von uns geprüft und anschließend freigegeben.

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Anprechperson des Lehrkonzepts

Bild von Claudia Hoffmann

Claudia Hoffmann

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