Breiter Beteiligungsprozess soll Zukunft des eTeach-Netzwerks sichern
Zum Auftakt der Arbeitsgruppe „Verstetigung“ ist das eTeach-Netzwerk Thüringen diese Woche in eine zentrale Phase seiner Weiterentwicklung gestartet. Vertreter:innen aller zehn staatlichen Hochschulen kamen zusammen, um gemeinsam die Perspektive des Netzwerks ab 2028 zu diskutieren und einen Prozess zu vereinbaren, der offen Optionen entwickelt und keine Vorentscheidungen vorwegnimmt. In der Runde wurde deutlich: Alle bekannten sich ausdrücklich zu den Stärken und dem Mehrwert des Netzwerks und signalisierten ihre aktive Mitwirkung an der Ausarbeitung einer tragfähigen Verstetigungsstrategie.
Die Arbeitsgruppe ist bewusst breit besetzt. Neben den Hochschulvertretungen wirken auch Lehrende sowie Vertreter:innen der AG Kommunikation mit, um Praxisperspektiven und die Sichtbarkeit der Ergebnisse von Beginn an mitzudenken. In den kommenden zwei Jahren führt die AG Konsultationen durch und bindet dabei relevante Akteur:innen aus Hochschulleitung, Hochschuldidaktik, Prüfungs- und Rechtsbereichen sowie lehrunterstützenden Einrichtungen ein. Zwischenstände werden regelmäßig in den Strategierat zurückgespielt, um Entscheidungen frühzeitig vorzubereiten. So entsteht eine belastbare, partizipativ entwickelte Perspektive, die das eTeach-Netzwerk langfristig als hochschulübergreifende Unterstützungsstruktur für digitale Lehre in Thüringen sichern soll.