Qualifizierungskurse
Die eTeach-Kurse richten sich an Lehrende der Thüringer Hochschulen, die sich zum medienbereicherten Lehren, Lernen und Prüfen fortbilden möchten. Das Kursportfolio 2026 ist in vier Themengruppen gegliedert: 1. Grundlagen der Mediendidaktik, 2. Feedback und Prüfen, 3. Interaktive Lehrgestaltung und 4. Future Skills.
Die Angebote sind kostenfrei und finden in Präsenz, online oder hybrid statt. Die Anmeldung erfolgt über den Link zum Congeno-Portal.
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Mit dem eTeach-Kursprogramm bieten wir ein thematisches Spektrum, das sich in 2026 in vier Bereiche unterteilt:
- T1: Grundlagen der Mediendidaktik
Einführung in mediendidaktische Konzepte, hybride Lehrsettings sowie rechtliche und technische Grundlagen digitaler Lehre. - T2: Feedback und Prüfen
Gestaltung digitaler Prüfungs- und Feedbackformate, formative und summative Prüfungen sowie Möglichkeiten reflexiver Lernbegleitung. - T3: Interaktive Lehrgestaltung
Methoden und Werkzeuge zur Aktivierung und Zusammenarbeit in digitalen und hybriden Lehrsettings, etwa Inverted Classroom, kollaborative Moodle-Szenarien oder H5P. - T4: Future Skills
Perspektiven auf zukünftige Anforderungen akademischer Lehre, darunter KI-Kompetenzen, digitale Resilienz, agile Methoden und der Umgang mit Unsicherheiten.
Kernzielgruppe der eTeach-Kurse sind die Lehrenden der Thüringer Hochschulen. Wir freuen uns darüber hinaus über Teilnehmer*innen, die in Kompetenzzentren und Servicebereichen tätig sind sowie als Professor*innen und Neuberufene an den Thüringer Hochschulen agieren.
Die eTeach-Kurse finden in Präsenz, hybrid oder online (Konferenzplattform BigBlueButton) statt. Die entsprechenden Informationen erhalten Sie über die Kursbeschreibung oder im Vorfeld zur Veranstaltung. Wir sind bemüht, den Möglichkeiten unserer Dozierenden und den Bedürfnissen der Teilnehmenden nachzukommen und agieren flexibel nach Bedarf. Alle Kurse werden am Ende durch eine Evaluation abgeschlossen, über die Sie ein Feedback zur Veranstaltung hinterlassen können.
Einzelveranstaltungen umfassen entweder:
- 2 Arbeitseinheiten (AE)
entsprechend 1,5 Zeitstunden
oder
- 4 Arbeitseinheiten (AE)
entsprechend 3 Zeitstunden.
Die Kurse können flexibel und themenspezifisch besucht werden. Wer innerhalb eines Themenbereichs mindestens 8 Arbeitseinheiten absolviert, erhält zusätzlich eine thematische Sammelbescheinigung.
Die Anmeldung erfolgt über das Congeno-Portal. Dafür sollte zunächst ein persönlicher Account angelegt werden.
Über das Portal werden anschließend:
- die Kursanmeldung,
- die Evaluation der Veranstaltungen
- sowie die Bereitstellung der Teilnahmebescheinigungen
organisiert.
Teilnahmebescheinigungen werden für die jeweils besuchten Einzelveranstaltungen ausgestellt. Zusätzlich kann bei ausreichendem Umfang innerhalb eines Themenbereichs eine Sammelbescheinigung erworben werden.
Da die Anzahl der Plätze in einzelnen Veranstaltungen begrenzt sein kann, wird bei Verhinderung um eine rechtzeitige Absage gebeten.
T1: Grundlagen der Mediendidaktik
Inhalt: Der Kurs richtet sich an Lehrende, die für ihre eigene Lehrveranstaltung klären möchten, welche Medienkompetenzen Studierende in ihrem Fach tatsächlich benötigen. Im Mittelpunkt steht nicht die allgemeine Toolnutzung, sondern die fachspezifische Frage: Welche digitalen, medialen und KI-bezogenen Kompetenzen sind grundlegend, damit Studierende in meinem Kurs erfolgreich arbeiten können?
Nach einem kurzen Einstieg in den Begriff Medienkompetenz, insbesondere über Baackes Dimensionen Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung, werden aktuelle Kompetenzrahmen wie DigComp und DigCompEdu als Orientierungshilfen vorgestellt. Sie dienen dazu, die eigenen Erwartungen an Studierende zu strukturieren und zu präzisieren.
Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Arbeit: Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigene Lehrveranstaltung, identifiziere n zentrale medienbezogene Anforderungen ihres Fachs und entwerfen erste fachspezifische Kompetenzziele. Daraus kann anschließend ein kurzer Fragebogen oder eine Einstiegsaufgabe entstehen, mit der Lehrende erheben können, welche Voraussetzungen Studierende mitbringen und wo Unterstützungsbedarf besteht.
Lernziele: Nach Abschluss des Kurses können die Teilnehmenden:
- den Begriff Medienkompetenz in Grundzügen einordnen und auf Hochschullehre beziehen,
- zwischen allgemeiner digitaler Bedienkompetenz und fachspezifischer Medienkompetenz unterscheiden,
- zentrale medienbezogene Anforderungen der eigenen Lehrveranstaltung benennen,
- mithilfe von DigComp und DigCompEdu passende Kompetenzbereiche für den eigenen Fachkontext auswählen,
- erste fachspezifische Medienkompetenzziele für die eigene Lehre formulieren,
- entscheiden, welche Medienkompetenzen sie bei Studierenden voraussetzen können und welche im Kurs aktiv gefördert werden sollten,
- erste Fragen für einen kurzen Online-Fragebogen oder eine Reflexionsaufgabe entwickeln
- aus den Ergebnissen einer solchen Abfrage didaktische Konsequenzen ableiten, etwa für Aufgabenstellungen, Materialien, KI-Regeln oder Rechercheübungen.
Referent*in:
Uwe Cämmerer-Seibel

Mindestteilnehmerzahl/maximale Teilnehmerzahl: 6/16
Notwendiges Vorwissen:
Kein vertieftes medienpädagogisches Vorwissen erforderlich. Grundlegende Erfahrungen mit medienbereicherter Lehre, Lernplattformen oder KI-Tools sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Wichtig ist, dass die Teilnehmenden eine konkrete Lehrveranstaltung oder ein konkretes Lehrszenario mitbringen. Der Kurs funktioniert am besten, wenn Lehrende direkt an einem eigenen Beispiel arbeiten können, etwa an einem Seminar, einer Vorlesung, einem Praktikum, einem Projektmodul oder einer Übung.
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Inhalt: Der Workshop „Hybride Lehrsettings gestalten“ richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrveranstaltungen flexibel zwischen Präsenz- und Onlineformaten weiterentwickeln möchten. Zu Beginn werden grundlegende Begriffe geklärt und unterschiedliche Szenarien hybrider Lehre vorgestellt. Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über technische Settings, Anforderungen und konkrete Umsetzungsbeispiele aus den Thüringer Hochschulen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Reflexion eigener Erfahrungen sowie auf der Einordnung von Vor- und Nachteilen hybrider Lehre im Vergleich zu reinen Präsenz- und Onlineformaten. Zudem werden didaktisch-methodische Herausforderungen diskutiert, insbesondere Strategien zur Förderung von Interaktion, Aktivierung und Engagement in hybriden Lernumgebungen.
Abschließend sensibilisiert der Workshop für Datenschutzaspekte in hybriden Lehr-Lern-Settings und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit rechtlichen und praktischen Fragestellungen an.
Lernziele: Die Teilnehmenden wissen, was unter „Hybrider Lehre“ verstanden wird und kennen unterschiedliche Konzepte. Sie reflektieren eigene Erfahrungen mit hybriden Lehr-Lern-Settings und verstehen die Vor und Nachteile hybrider Lehre im Kontext von Präsenz- und Onlinelehre. • Die Teilnehmenden kennen verschiedene technische Settings zur Umsetzung hybrider Lehre, wissen um technische Anforderungen und Möglichkeiten und haben konkrete Umsetzungsbeispiele an Thüringer Hochschulen kennengelernt. • Sie kennen und verstehen die methodisch-didaktischen Herausforderungen hybrider Lehre und wissen insbesondere um Möglichkeiten zur Förderung von Interaktion und Engagement. Die Teilnehmenden kennen und reflektieren Datenschutzfragen im Kontext hybrider Lehr-Lern-Settings.
Referent*in:
Dr. Petra Lepetit

Mindestteilnehmerzahl/maximale Teilnehmerzahl: mind. 6, nach oben offen
Notwendiges Vorwissen: kein Vorwissen notwendig
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T2: Feedback und Prüfen
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T3: Interaktive Lehrgestaltung
Inhalt:
Der Workshop beschäftigt sich mit typischen Herausforderungen im Inverted Classroom und zeigt praxisnahe Strategien für deren Gestaltung. Im Fokus stehen die didaktische Planung der Vorbereitungsphase, Möglichkeiten zur Aktivierung in der Präsenzphase sowie konkrete Lösungsansätze für häufige Probleme aus der Lehrpraxis.
Lernziele:
Die Teilnehmenden können nach dem Workshop …
- Strategien zur Gestaltung motivierender Vorbereitungsphasen benennen und auf die eigene Lehre übertragen.
- aktivierende Methoden für die Präsenzphase auswählen und zielgerichtet einsetzen.
- typische Herausforderungen im Inverted Classroom erkennen und geeignete Lösungsstrategien entwickeln.
Referent*in:
Prof. Dr. Christian Spannagel

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Inhalt:
Mit der Digitalisierung der Gesellschaft halten auch neue Möglichkeiten des Lehrens und Lernens Einzug in Klassenzimmer, Seminarräume und Hörsäle. Der Workshop den Teilnehmer*innen einen einleitenden Überblick über die theoretischen Grundlagen der „E-Didaktik“, mit besonderem Fokus auf Lerntheorien für digitale Räume (z. B. Siemens 2004) und Erkenntnissen zur Gestaltung hybrider Lehrräume. Auf der Basis dieser theoretischen Annahmen, eigener Erfahrungen und von Praxisbeispielen werden zentrale Erfolgsfaktoren von
digitalen und hybriden Lehrsettings abgeleitet.
Lernziele:
Die Lehrenden …
– kennen zentrale theoretisch-didaktische
Grundlagen der Hybrid- und Onlinelehre
– kennen eine Vielzahl an didaktischen Prinzipien für
die erfolgreiche Gestaltung von hybriden und
digitalen Lehrsettings
– sind in der Lage die Erkenntnisse auf eigene
Lehrveranstaltungen zu übertragen
Referent*in:
Prof. Dr. Thomas Heun

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T4: Future Skills
Inhalt:
Future Skills gelten als zentrale Kompetenzen für eine zunehmend komplexe und dynamische Arbeits- und Lebenswelt. Doch wie können Hochschullehrende diese Kompetenzen gezielt fördern und sichtbar machen? Der Workshop bietet eine Einführung in den Kompetenzbegriff und gibt einen Überblick über zentrale Future-Skills-Modelle und Kompetenzrahmen. Dabei werden auch Herausforderungen der Operationalisierung und Messbarkeit thematisiert. Im Fokus steht die Frage, wie Future Skills durch didaktische Gestaltung gefördert werden können – häufig nicht nur über Inhalte, sondern insbesondere über Lehr- und Lernmethoden. Die Teilnehmenden reflektieren, welche Kompetenzen in ihrer eigenen Lehre bereits implizit oder explizit gefördert werden und welche aktivierenden Formate sich besonders eignen.
Lernziele: Nach dem Workshop können die Teilnehmenden …
- zentrale Konzepte und Kompetenzrahmen zu Future Skills einordnen,
- relevante Future Skills für den eigenen Fachkontext identifizieren,
- reflektieren, welche Kompetenzen durch die eigene Lehre gefördert werden,
- aktivierende Lehr- und Lernformate zur Förderung von Future Skills auswählen und gestalten,
- Möglichkeiten zur Sichtbarmachung von Kompetenzentwicklung entwickeln
Mindestteilnehmerzahl/maximale Teilnehmerzahl: max. 15
Notwendiges Vorwissen: kein Vorwissen notwendig.
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Inhalt:
Ambiguitätskompetenz – also die Fähigkeit, mit Unsicherheit, Offenheit und Mehrdeutigkeit konstruktiv umzugehen – gilt als zentraler Future Skill in einer sich stetig wandelnden Welt. Gerade in der Hochschullehre begegnen Lehrende und Studierende zunehmend komplexen Fragestellungen, auf die es keine eindeutigen Antworten gibt. Der Workshop widmet sich daher der Frage, wie Unsicherheit nicht als Störung, sondern als produktiver Lernraum genutzt werden kann.
Die Teilnehmenden reflektieren Unsicherheiten und Mehrdeutigkeiten im Hochschulalltag und setzen sich mit dem Einfluss von Denken, Fühlen und Verhalten auf den Umgang mit Ambiguität auseinander. Anhand praxisnaher Übungen und gemeinsamer Diskussionen werden Möglichkeiten erarbeitet, wie offene Aufgabenstellungen, Perspektivwechsel und Reflexionsformate gezielt in Lehrveranstaltungen integriert werden können, um den Umgang mit Unsicherheit und Mehrdeutigkeit zu fördern.
Lernziele: Nach dem Workshop können die Teilnehmenden …
- Ambiguitätskompetenz als Future Skill im Hochschulkontext einordnen,
- Unsicherheiten und Mehrdeutigkeiten in Lehr-Lern-Prozessen reflektieren,
- den Einfluss von Denken, Fühlen und Verhalten auf den Umgang mit Unsicherheit erkennen,
- offene und reflexive Lehrformate zur Förderung von Ambiguitätskompetenz gestalten.
Referent*in:
Claudia Hoffmann
Notwendiges Vorwissen: kein Vorwissen notwendig.
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Inhalt:
Digitale Lehr- und Arbeitsprozesse gehören längst zum Hochschulalltag – und bringen neben neuen Möglichkeiten oft auch hohe Belastungen mit sich. Der Online-Workshop vermittelt Hochschullehrenden Grundlagen zu digitalem Stress im universitären Kontext und zeigt praxisnahe Strategien für einen gesundheitsförderlichen Umgang mit Informationsflut, Erreichbarkeit und digitalen Arbeitsanforderungen auf. Im Fokus stehen die Reflexion eigener Arbeitsgewohnheiten, der Umgang mit Unterbrechungen und Multitasking sowie die Gestaltung entlastender digitaler Lehrsettings. Der Workshop kombiniert kurze fachliche Impulse mit interaktiven Übungen und Austauschformaten.
Lernziele: Nach dem Workshop können die Teilnehmenden …
- digitale Stressoren im Hochschulalltag erkennen und einordnen,
- eigene digitale Arbeits- und Kommunikationsmuster reflektieren,
- individuelle Belastungsfaktoren identifizieren,
- Strategien zur Reduktion digitalen Stresses anwenden,
- den Umgang mit Informationsflut, Unterbrechungen und Erreichbarkeit bewusster gestalten
- förderliche Rahmenbedingungen für das eigene digitale Arbeiten und Lehren ableiten
Referent*in:
Olivia Karasek
Mindestteilnehmerzahl/maximale Teilnehmerzahl: 5-15
Notwendiges Vorwissen: kein Vorwissen notwenig.
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Inhalt:
In dieser Veranstaltung führen wir Sie in die Grundlagen des Themenfelds Künstliche Intelligenz ein.
Sie werden lernen, was sich hinter Fachbegriffen wie Prompt, Halluzination, Training oder Temperatur verbirgt und was maschinelles Lernen von klassischen Computerprogrammen unterscheidet.
Dabei ist uns auch wichtig, dass wir die KI-Weiterbildung möglichst praxisnah mit Ihnen gestalten und freuen uns dementsprechend über Fragen und Ideen aus speziellen Arbeitsbereichen, mit der Möglichkeit diese auch untereinander auszutauschen. Bringen Sie gern konkrete Fragen oder didaktische Szenarien mit, die für Sie in Ihrem Lehralltag von Interesse sind.
Lernziele:
Die Teilnehmenden…
… verstehen grundlegende Konzepte Künstlicher Intelligenz.
… kennen zentrale Fachbegriffe der Künstlichen Intelligenz (z. B. Prompt, Halluzination, Training, Temperatur).
… können Unterschiede zwischen maschinellem Lernen und klassischen regelbasierten Computerprogrammen erläutern.
… tauschen Erfahrungen, Fragen und Ideen zum Einsatz künstlicher Intelligenz aus.
Referent*in:
Ludwig Lorenz
Disclaimer:
Die Inhalte dieses Workshops sind rein informativer und kreativer Natur, um Ihnen den Zugang zu KI zu erleichtern und anhand von Einsatzszenarien über eine mögliche Nutzungsweise von KI in der Hochschullandschaft zu diskutieren. Wir geben Ihnen keine rechtliche Handlungsfreiheit für Ihre eigene Arbeit an den Hochschulen und stellen den Workshop-Inhalt dahingehend auch nicht als Handlungsempfehlung zum Diskurs. Da die hochschulinternen Strukturen zum Thema KI sich unterschiedlich verhalten, bitten wir Sie bei dem Interesse, KI-Tools hochschulintern zu nutzen, immer Rücksprache mit Ihrer Hochschule zu halten und sich über die DSGVO-Konformität und weitere rechtliche Aspekte zu informieren.
Inhalt:
Künstliche Intelligenz wirkt oft unsichtbar, neutral und effizient – doch ihr Einsatz ist nie losgelöst von gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Rahmenbedingungen. Wie nachhaltig und ethisch ist die Entwicklung und Nutzung von KI?
In diesem Workshop setzen Sie sich mit zentralen Fragen rund um Bias in Trainingsdaten, die Rolle unsichtbarer Data Worker, die Macht von Datenmonopolen sowie den Ressourcenverbrauch von KI-Systemen auseinander. Ziel ist es, ein kritisches Bewusstsein für die Bedingungen, Grenzen und Folgen KI-gestützter Technologien zu entwickeln.
Lernziele: Die Teilnehmenden besitzen bei Abschluss Wissen über…
Vorurteile und Bias
Datensouveränität und Datenmonopole
Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit.
Referent*in:
Ludwig Lorenz

Notwendiges Vorwissen: Grundkenntnisse zu generativer KI werden vorausgesetzt. Diese können im GenKI-Führerschein erworben werden.
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Inhalt:
In dieser Veranstaltung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die weitreichenden Veränderungen, die durch die Anwendung von KI im Hochschulkontext hervorgerufen werden.
Wir beleuchten die Anpassung von Lerninhalten und Didaktik, die veränderten Rollen von Lehrenden und Lernenden sowie die hochschulpolitischen Implikationen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Unterstützungsangebote vor.
Nachdem die Potenziale und Herausforderungen von KI in der Lehre herausgearbeitet werden, erhalten Sie erste Einblicke in Lehr- und Lernmethoden und erfahren, wie Sie mit KI bspw. zur Individualisierung des Lernens beitragen können. Auch ethische und gesellschaftliche Fragen werden kurz beleuchtet.
Ziel der Veranstaltung ist es, Ihnen Orientierung in diesem rasanten Transformationsprozess zu geben und einen Überblick zu verschaffen, wie die Integration von KI in die eigene Lehr- und Lernpraxis gelingen kann.
Lernziele:
Nach Abschluss der Veranstaltung können die Teilnehmenden…
…Potentiale und Herausforderungen von KI in der Hochschullehre benennen.
…passende Hilfsangebote zu KI zu finden.
…zwischen den zwei Dimensionen, KI als Lerninhalt und KI als didaktisches Werkzeug, unterscheiden.
…Veränderungen in Bezug auf Rollenverständnis und Hochschuldidaktik zusammenzufassen.
…die Prinzipien der Transparenz und Eigenverantwortung erklären und mithilfe einer Anwendungsübung auf ihren Kontext übertragen.
Referent*in:
Dr. Nicole Baron

Notwendiges Vorwissen: Grundkenntnisse zu generativer KI werden vorausgesetzt. Diese können im GenKI-Führerschein erworben werden.
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