Veranstaltungen zu Künstlicher Intelligenz

Online (BigBlueButton)

„In unserer schnelllebigen Welt, in der künstliche Intelligenz immer mehr Bereiche unseres Lebens beeinflusst, müssen wir uns mit einer wichtigen Frage auseinandersetzen: Wie gehen wir mit den aktuellen und zukünftigen ethischen Herausforderungen um, die der Einsatz von KI-Technologien mit sich bringt, um einen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu finden?

In einem ersten Teil der Veranstaltung setzen sich die drei Referentinnen, Prof. Dr. Mandy Schiefner-Rohs, Prof. Dr. Karen Joisten und Prof. Dr. Judith Simon, in kurzen Impulsvorträgen mit verschiedenen Aspekten der künstlichen Intelligenz und ihren ethischen Implikationen auseinander. An die Impulse schließt eine Podiumsrunde an, die zum Abschluss der Veranstaltung auch für die Teilnehmenden geöffnet wird, um eigene Fragen und Standpunkte einzubringen. Die Veranstaltung verspricht so nicht nur informative Einblicke, sondern auch eine lebhafte Auseinandersetzung mit den ethischen Dimensionen von künstlicher Intelligenz.

Die Online-Veranstaltung wird in enger Zusammenarbeit des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz (VCRP) mit dem Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) und ELAN e.V. organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltung findet im Rahmen des bundesweiten Projekts “Konzertierte Weiterbildungen zu künstlicher Intelligenz in der Hochschullehre” des Netzwerks Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre (NeL) statt und wird von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.“

Referent:innen:

Eine Anmeldung ist bis 17. März möglich.

 Hier geht es zur Anmeldung und weiteren Informationen.

 

Rathausfestsaal, Erfurt

Nachdem in den vergangenen Jahren Universität und Fachhochschule Erfurt regelmäßig gemeinsame Ringvorlesungen zu aktuellen gesellschaftsrelevanten Themen veranstaltet haben, wird es im Sommersemester 2024 erstmals eine gemeinsame öffentliche Ringvorlesung aller Erfurter Hochschulen in Kooperation mit der Stadt Erfurt geben. Sie steht unter dem Titel „Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz“ und findet an acht Terminen jeweils von 18.15 bis 19.45 Uhr im Rathausfestsaal statt. Darin beleuchten die Referent*innen von Universität und Fachhochschule Erfurt, Internationaler Berufsakademie (iba), der Internationalen Hochschule sowie der Health and Medical University verschiedene Aspekte von Künstlicher Intelligenz (KI) aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven. Ihren Abschluss findet die Veranstaltungsreihe dann im Herbst mit einem Podium, auf dem die Vertreter*innen der Hochschulen mit den Gästen darüber ins Gespräch kommen wollen, welche Rolle KI bereits in Forschung und Lehre spielt.

Hier geht es zur Veranstaltungsreihe.

Vergangene Veranstaltungen

Bauhaus-Universität Weimar, Lernraum.Bauhaus und Online

„Die Konsumenten werden als statistische Material auf der Landkarte der Forschungsstellen, die von der Propaganda nicht mehr zu unterscheiden sind, in Einkommensgruppen, in rote, grüne und blaue Felder, aufgeteilt.“ Was Horkheimer und Adorno 1947 in ihrer „Dialektik der Aufklärung“ konstatieren, scheint im Zuge der Entwicklungen rund um die generative Künstliche Intelligenz aktueller denn je. Wie verändert sich die Rolle der Menschen im Verhältnis zu ihren Werkzeugen? Wer trägt die Verantwortung wofür und welche kreative Kraft lässt sich für Gesellschaft und Gemeinschaft nutzen? Diese und ähnliche Fragen sollen im Beitrag von Alexander König im Mittelpunkt stehen.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Konzeption und Durchführung seiner Seminare und theoretischen und praktischen Arbeiten zu dem Thema „Künstliche Intelligenz“. Die Seminare folgen einem dialektischen Ansatz und sind so konzipiert, dass technische und wissenschaftliche Module an der Bauhaus-Universität kombiniert werden. Auf diese Weise können kritische Positionen und Fragestellungen direkt aus einem technischen Verständnis heraus entwickelt werden. Das vermittelte Fachwissen wird dann kontextualisiert und einer kritischen Reflexion unterzogen. Anstelle einer Diskussion über reine Wissenschaftsmetaphern oder ein vermeintlich objektiver, unkritischen Umgang mit Technik wird ein so dialektischer Erkenntnisprozess angestoßen.

Hier geht es zur Vernstaltungsreihe Talks@eTeach.

Hochschule für Musik Weimar, Fürstenhaus, Senatssaal & online

Im Impulsvortrag von Lea Jung wird eine Seminarreihe vorgestellt, die die Figur des Cyborgs als Inspiration für die Auseinandersetzung mit diesen und anderen (musikalischen) Mensch-Maschine-Verbindungen nutzt und daraus resultierende Herausforderungen diskutiert: Fragen nach Autor:innenschaft und Urheber*innenrechten, nach geschlechtlichen Konnotationen von Technik, nach emanzipatorischen Potenzialen digitaler Räume und nach Biases in der Zusammenarbeit mit KI.

Der Impulsvortrag von Sebastian Eck zeigt, wie eine effektive Integration von Tools wie ChatGPT in den wissenschaftlichen Schreibprozess von Studierenden möglich ist und dabei unterstützt, Nachteile wie individuellen Schreibschwierigkeiten auszugleichen. ChatGPT bietet Vorschläge für Textstrukturen, basierend auf selbst verfassten Stichpunkten, ermöglicht einen dialogischen Ideenaustausch und kann nicht nur Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch die logische Kohärenz verfasster Texte zu überprüfen.

Ein reflektierter und selbstbewusster Umgang mit ChatGPT kann es Studierenden ermöglichen, die Vorteile dieser Technologie zu nutzen, ohne dass ihre wissenschaftlichen Arbeiten an Qualität und Authentizität einbüßen.

Hier geht es zur Veranstaltungsreihe der HfM Weimar „ChatGPT – was geht mich das an?“.

ChatGPT ist in aller Munde und wir haben inzwischen erste Vorstellungen und Einblicke bekommen, wie sich das Verfassen von Hausarbeiten, Publikationen oder Veranstaltungkonzepten verändert. Damit einher geht ein expotentielles Wachstum von Rechenleistungen und Datenverfügbarkeit in einer Dimension, die wir kaum überblicken können. Was wird sich dazu in den nächsten Jahren entwickeln, welche Herausforderungen stehen und was bedeutet diese Prozesse für die Bildung und Lehre an Hochschulen? Der Input geht auf den aktuellen Stand und die Geschichte der KI ein, wagt einen Ausblick auf die Zukunft und die Auswirkungen von KI auf die Arbeits- und Lebenswelt und leitet Implikationen für die Bildung ab. Die Folien zum Vortrag können >>> hier heruntergeladen werden.

Johannes Scholl ist Projektleiter KI des Zentrums für angewandte KI und Transfer (AN[ki]T), das interdisziplinäre Transferzentrum für Künstliche Intelligenz der Hochschule Ansbach. AN[ki]T steht für ANkommen – [ki] erleben – einTauchen. Das interdisziplinäre Forschungs- und Transferzentrum für angewandte KI der Hochschule Ansbach fungiert als Ansprechpartner der Region un verbindet wir Bildung, Unternehmen und Bürger. Neben einigen Robotern gehören die Geschäftsleitung, Professoren, Laboringenieure und studentische Hilfskräfte zum Team. Die Akteure verstehen sich als „Macher, Techniker, Planer, Kreative Köpfe, wir sind bunt, nachhaltig und offen für Neues. Vor allem aber sind wir jeden Tag mit viel Freude bei der Sache.“

Hier geht es zur Veranstaltungreihe Talks@eTeach.

Universität Erfurt, Forschungsbau „Weltbeziehungen“, Seminarraum (EG) (C19)

Workshop für Lehrende und Prüfende.

ChatGPT & Co. sind momentan in aller Munde und werden von Studierenden wie Lehrenden auch zunehmend genutzt. Doch was bedeutet das für die Lehr- und Prüfungspraxis? Wie können die neueren Entwicklungen im Bereich generativer KI bei der Gestaltung von akademischen Prüfungen angemessen und möglichst produktiv berücksichtigt werden? Im Workshop mit Dr. Andrea Klein vom Virtuellen Kompetenzzentrum Künstliche Intelligenz beim wissenschaftlichen Schreiben (VK:KIWA) werden Herausforderungen und mögliche Folgen von KI im Hochschulkontext thematisiert sowie konkrete Lösungsansätze für Lehren, Lernen und Prüfen an unserer Hochschule gemeinsam erarbeitet.

Inhalt des Workshops: 

  1. Grundlegende Funktionsweise von KI-Tools, insbesondere von textgenerierender KI
  2. Auswirkungen auf das wissenschaftliche Arbeiten und auf schriftliche Arbeiten
  3. Prüfungsdidaktische Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze
  4. Austausch über konkrete Anwendungsfälle der Teilnehmenden.

Hier geht es zur Veranstaltungsseite.

Friedrich-Schiller-Universtität Jena, Seminarraum im historischen Accouchierhaus (Jenergasse 8)

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sind in vielen Lebensbereichen präsent, von Wissenschaft über Wirtschaft bis zum Alltag. Eine grundlegende Kenntnis dieser Methoden sowie grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit KI und der kritischen Bewertung von Ergebnissen (AI Literacy) sind für Hochschulabsolvent*innen in allen Fachrichtungen von großer Bedeutung.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen organiseren die Thüringer Hochschulinitiative für KI in der universitären Lehre (THInKI) und das Projekt Data Literacy Jena (DaLiJe) die „KI-Werkstatt Lehre“. Lehrende aus verschiedenen Fachbereichen haben hier die Möglichkeit, Ideen zur Integration von KI in die Lehre der verschiedenen Studiengänge zu entwickeln. Das Hauptziel der Veranstaltungsreihe ist die Schaffung konkreter, nutzbarer Lehrinhalte und -konzepte, die den Bedürfnissen der Teilnehmenden entsprechen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Lehrenden, unabhängig von ihrem Fachgebiet, und auch an diejenigen, die bisher wenig Erfahrung im Bereich KI haben. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Hier geht es zur Veranstaltungsseite der Universität Jena.

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